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Wir sind die Chöre der SVG Nieder-Liebersbach.

 

SVG-Chöre begeistern mit „in Motion“ im Dorfgemeinschaftshaus 

Singen bewegt die Menschen und ihre Herzen

 

Nieder-Liebersbach. - 13. November 2016. Singen bewegt. Das haben die Chöre der Sportvereinigung (SVG) Nieder-Liebersbach mit ihrem Konzert im Dorfgemeinschaftshaus eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Unter der Leitung von Ria Günther unternahmen die Sängerinnen und Sänger eine musikalische Reise durch verschiedene Länder und Genres, zu Lande, zu Wasser und in der Luft. 

 

 

Der FUNtastiChor und das Publikum bei "We will rock you". Bild: Bernward Hallmann

 

Kurz vor dem 200. Geburtstag der Erfindung von Karl Drais sang der Mittwochschor ein Loblied auf das Fahrrad, nachdem der fünfjährige Mica klingelnd in den Saal geradelt war. Auch ein alter, rostiger Drahtesel auf der Bühne zog die Blicke der Besucher auf sich, Teil der ebenso originellen wie aufwändigen Dekoration. Der Text von „Jo, mir san mim Radl do“ war dabei um eine lokale Strophe ergänzt worden, die vom anstrengenden „Anstieg“ zwischen Birkenau und Nieder-Liebersbach handelt.

 

Wie schön, dass es nach so einer Fahrt „Die kleine Kneipe in unserer Straße“ gibt.  Den Schlager von Peter Alexander schmetterten die Sängerinnen und Sänger so mitreißend, dass manch einer im Saal heimlich mitsang oder schunkelte. An die vielen Wirtschaften, die es früher mitten im Dorf gab, erinnerte Moderator Hans-Jürgen Emmerich, angefangen beim „Pflug“ bis hin zur „Rose“ und zum „Deutschen Haus“ oder zum „Big Ben“. Auf der „schwäb’sche Eisenbahne“ waren die Sänger schon zu Beginn des Abends unterwegs, in einer anspruchsvollen Chorfassung des bekannten Volkslieds. 

 

Monika Schmittinger, Brigitte Stephan und Andrea Herrmann ernteten großen Beifall für ihre Interpretation des Schlagers „Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln geh’n“, am E-Piano begleitet von Ria Günther. Zu einem regelrechten Schmachtfetzen geriet das Duett „Ich tanze mit dir in den Himmel“, bei dem sich Monika Helfmann (Sopran) und Walter Knapp (Tenor)  musikalisch anhimmelten. 

Einen Hauch von Nostalgie verbreitete der Mittwochschor mit einem Potpourri aus Operettenmusik und Evergreens. Interessiert lauschte das Publikum zuvor auch einer Anekdote um den Titel „Es war an einem Frühlingstag im sonnigen Sorrent“. Dieser entstand nämlich nur deshalb, weil für das legendäre Chianti-Lied von Gerhard Winkler ein Pendant für die B-Seite der Schallplatte gesucht wurde. Evergreens sind heute beide.  Zum Abschluss des ersten Teils vereinigten sich Mittwochschor und der FUNtastiChor zu einem großen, stimmgewaltigen Klangkörper. Mit über 50 Aktiven sangen sie „My heart will go on“ aus dem Film „Titanic“.

 

Mit „Adiemus“ eröffnete der FUNtastiChor den zweiten Teil des Abends. Komponiert wurde das Lied, dessen Text keinerlei Bedeutung hat, ursprünglich für einen Werbespot der amerikanischen Fluglinie Delta Air Lines. Auf Eric Clapton „Tears in Heaven“ folgte „Leavin on a Jet Plane“ von John Denver,  an der Gitarre begleitet von Walter Knapp. Dann wagten sich die Sängerinnen und Sänger auf einen langen, steinigen Weg mit dem Titel „Dieser Weg“ von Xavier Naidoo. Eine Interpretation, die bei den Zuhörern gut ankam. „Das war wirklich spitze“, sagte Andrea Herrmann, die den zweiten Teil des Programms moderierte. „Jetzt wollen wir Sie ein wenig in Bewegung bringen“, forderte sie die Gäste im Saal auf, aufzustehen, die Bewegungen des Chors mitzumachen und mitzusingen. Beim Klassiker „We will rock you“ waren zwischen den Refrains die deutschen Texte bekannter Volkslieder eingestreut. Eine Herausforderung, die das Publikum begeistert annahm.

 

Ein großes Modell der Yacht Endeavour auf der Fensterbank, leihweise zur Verfügung gestellt von Thomas Waringer, deutete auf einen weiteren Hit des Abends hin. Mit „Sailing“ entführte der Chor sein Publikum noch einmal hinaus aufs Meer. „Wenn Sie genau zuhören, werden Sie merken, wie sie dampft und schnauft, die Lok, die den Zug von New York City nach Chattanooga in Tennessee zieht.“ Mit diesen Worten kündigte die Moderatorin das Lied von „Chattanooga Choo Choo" aus dem Jahre 1941 an, das auch als Sonderzug nach Pankow von Udo Lindenberg bekannt ist. Nach „California Dreaming“ war dann schon wieder Zeit zu gehen („Time to leave“). Zuvor jedoch bedankten sich die Chöre und ihre Vorsitzende Monika Helfmann mit Blumen bei ihrer Dirigentin Ria Günther, ohne die dieses Konzert nicht möglich gewesen wäre. Ein flüssiges Dankeschön erhielt der Schlagzeuger Dietmar Hammen, der ausgewählte Lieder gefühlvoll auf Cajon, Becken und Trommel begleitete und so den Hörgenuss vollendete. Den Wunsch nach einer Zugabe erfüllten alle Sänger gemeinsam schließlich mit dem irischen Segenslied.

 

„Das war ein tolles Konzert“, sagte der SVG-Vorsitzende Friedrich Mischke und gratulierte der Dirigentin zu dem Erfolg. Von der Vielfalt im Programm schwärmte der evangelische Pfarrer Daniel Fritz. Und Ortsvorsteher Volker Buser zeigte sich einmal mehr begeistert von der musikalischen Qualität der SVG-Chöre. (hje)

 

 

 

 

 

 

 

SVG-Chöre in der Pfalz unterwegs

Nieder-Liebersbach. Freinsheim in der Pfalz war das Ziel des Herbstausflugs der SVG-Chöre aus Nieder-Liebersbach. Im vollbesetzten Bus steuerten die Sängerinnen und Sänger mit Freunden und Bekannten  das Weinanbaugebiet an. Unterwegs überraschte Mitorganisator Reinhard Mechnig die Reisenden immer wieder mit interessanten Informationen über Bauten am Straßenrand. So erinnerte der aus Sandhofen stammende Sänger daran, dass sich hier einst ein Fliegerhorst der Wehrmacht befand. Gegen Ende des Krieges sei der Flugplatz von 73 amerikanischen Bomben in Schutt und Asche gelegt und später von der US-Armee genutzt worden. „Ganz Süddeutschland wurde von hier mit Nachschub versorgt“, berichtete Mechnig. Er erinnerte an den Bau der Autobahn A6 im Jahre 1938 und der Rheinbrücke (heute Theodor-Heuss-Brücke). Als 1940 ein Brückenjoch einstürzte, fanden laut Mechnig 30 Arbeiter den Tod.

 

In Freinsheim angekommen, ging es zunächst in die evangelische Kirche unweit des Marktplatzes. Hier erwarteten Pfarrer Martin Christoph Palm und die Gläubigen die Chorgemeinschaft bereits, denn die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Ria Günther gestalteten den Sonntagsdienst musikalisch mit. Egal, ob „Kumbayah, my Lord“ (in deutscher und englischer Sprache), die Irischen Segenswünsche oder „Herr, ich sehe deine Welt“: Nach jedem Lied applaudierten die Gottesdienstbesucher. Am Ende bedankte sich der Pfarrer mit einem Weinpräsent bei der Chorleiterin und scherzte, der Chor könne gerne jeden Sonntag in seiner Kirche singen.

 

 

Im Mittelpunkt des geselligen Teils stand eine Planwagenfahrt. Von Pferden gezogen, bewegten sich die beiden Wagen durch die Weinberge und unter einem prächtigen Wolkenhimmel, der seine nasse Fracht zum Glück bei sich behielt. Unterwegs wurden immer wieder Lieder aus einem kleinen Heft angestimmt, das Reinhard Mechnig für solche Zwecke zusammengestellt hat. Im Gewölbekeller des Weinguts Kreuzhof klang der Tag bei einem zünftigen Abendessen und Pfälzer Wein schließlich aus. 

 

Jetzt bereiten sich die SVG-Chöre mit Hochdruck auf ihr Jahreskonzert unter dem Motto „In Motion - Singen bewegt“ vor. Es findet am Samstag, 12. November, um 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Nieder-Liebersbach statt. Verbilligte Karten sind im Vorverkauf bei Obst und Gemüse Kohlmann und im Eulenstübchen erhältlich. (hje)

 

 

Brunnenfest der SVG-Chöre mit Gästen auf dem Dorfplatz

Neuer Odenwälder Schlachtruf stellt Isländer in den Schatten
 

 

Der Mittwochschor unter der Leitung von Ria Günther (r.).

 

Nieder-Liebersbach, 3. Juli 2016. - „Komm, sing ein Lied“, so schmetterte der Mittwochschor der SVG Nieder-Liebersbach am Sonntag seinem Publikum entgegen, und das war einmal mehr auch das Motto beim Brunnenfest der SVG-Chöre auf dem Dorfplatz in Nieder-Liebersbach. Auf der Bühne vor dem Dorfgemeinschaftshaus präsentierten sich Gastgeber und Gäste den Zuhörern auf dem Platz und servierten ihnen einen bunten Strauß von Melodien unter freiem Himmel.

„In Motion“ lautet das Motto des Chorprojektes, das die Chöre kürzlich gestartet haben, und dem sich Interessierte noch bis zur Sommerpause anschließen können. Passend dazu ausgewählt war auch die Literatur im Programm. So schmetterte der Mittwochschor den Schlager „Seemann, deine Heimat“, um schließlich zu verkünden: „Jo, mer san mim Radl do.“ Das stimmte manch ein Besucher mit ein und lauschte besonders dem Text einer Strophe, die Chorleitertrin Ria Günther getextet hat, und in der auch das örtliche Kleinkunstcafé Mitsch zu Ehren kommt.

Mit Freude erwartet worden war der Auftritt der Musical-AG der örtlichen Grundschule, doch diesen hatte der betreuenden Lehrer wegen Krankheit kurzfristig abgesagt. Die Kinder, die trotzdem gekommen waren, konnten bei einem von Nunzio Maugeri vorbereiteten Quizspiel ihre Kenntnisse über das Dorf unter Beweis stellen. So war hier nach dem Familiennamen der Gemüsefrau und nach Sportarten in der SVG oder nach der Feuerwehr gefragt. Für das richtige Lösungswort gab es am Ende eine kleine Belohnung.

Nach dem Einzug der deutschen Elf ins Halbfinale der Fußball-EM war die Deko beim Fest ein Stück weit auf Fußball ausgerichtet. Servietten mit dem runden Leder zierten neben bunten, selbstgesteckten Blumensträußchen die Tische, und die Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold hingen am Geländer vor dem Alten Rathaus und am Balkon des Dorfgemeinschaftshauses. Idealer Rahmen für eine kleine Showeinlage mit Ortsvorsteher Volker Buser, Birkenaus Bürgermeister Helmut Morr und dem SVG-Vorsitzenden Friedrich Mischke. Gemeinsam mit Reinhard Mechnig vom Mittwochschor machten sie den Schlachtruf der Isländer vor, und die Besucher machten mit. Doch das war erst der erste Teil des Spiels. Denn Moderator Hans-Jürgen Emmerich hatte sich ein Odenwälder Pendant zu dieser fast furchterregenden Klatsch-Choreographie ausgedacht. Dazu erhoben sich die Besucher von den Plätzen, reckten die Fäuste abwechselnd im immer schneller werdenden Takt in die Höhe und stießen dabei ein enthusiastisches „Ouh“ aus - Anfeuerung für Jogis Jungs im Halbfinale am Donnerstag. Nicht gegen die Wikinger aus Island, sondern gegen Frankreich, wie man inzwischen weiß.

Der GV Harmonie Ober-Schönmattenwag.


Die passende Hymne dazu hatte der GV Harmonie Ober-Schönmattenwag im Programm. „We are the world“, sangen sie unter der Leitung von Ria Günther. Wie eine große Familie sei dieser Verein, sagte der Moderator, und ein Familienmitglied traf unter dem Gelächter des Publikums gerade noch rechtzeitig zum Auftritt auf der Bühne ein. Nach einem afrikanischen Lied verabschiedete sich die Harmonie mit dem Hit „Katrin“ von den Bläck Föös, wobei ihr Kölsch stellenweise dem Odenwälderischen zum Verwechseln ähnlich klang.

Der GV Sängerlust Nieder-Liebersbach unter Leitung von Erich Schütz.


Noch einmal afrikanisch wurde es bei „Yakanaka Vangeri“ mit bewegten Schritten. Dieses Lied sangen die Überwälder gemeinsam mit den FUNtastiChor der SVG, ebenso wie „The lion sleeps tonight“. Klassische Männerchorliteratur brachte ein Stammgast des Brunnenfest mit, der Bruderverein Sängerlust. Unter der Leitung von Erich Schütz, der inzwischen seit zehn Jahren an der Spitze des Chores steht, interpretierten die stimmgewaltigen Männer „Wenn ich ein Glöcklein wär“ und ließen „Pferde zu vieren traben“. Schließlich überraschte die Sängerlust noch mit einem neuen Lied im Repertoire: „Wo die Liebe hinfällt.“

Am FUNtastiChor der SVG war es, den chormusikalischen Teil des Nachmittags ausklingen zu lassen. Ein einsetzender Schauer konnte die Besucher nicht davon abhalten, auf diesen Auftritt zu warten. Unter den vorsorglich aufgestellten Zeltdächern blieben sie zum Glück trocken. Die Geduld hatte sich gelohnt. Mit dem Banana Boat Song, Sailing und „Chattanooga Choo Choo“ krönte der Chor unter der Leitung von Ria Günther mit einem Sahnehäubchen.

Die Band Jamboree Bag mit Leadsängerin Monika Helfmann (links).

 
Gewissermaßen zum Dessert öffnete sich dann für das Publikum eine Wundertüte. So heißt nämlich übersetzt die noch junge Band „Jamboree Bag“ aus dem Rhein-Neckar-Raum. Mit ihren gecoverten Hits heizten die vier Musiker und ihre Leadsängerin Monika Helfmann den Zuhörern   mächtig ein. Die Vorsitzende der SVG-Chöre zeigte bei Liedern wie „Ironic“ oder „You oughta know“ von Alanis Morissette oder mit „Zombie“ von der irischen Band „The Cranberries“, dass sie   richtig schön rockig und soulig singen kann. Da sprang der Funke der Begeisterung schnell über. Eine gelungene Überraschung zum Abschluss des Brunnenfestes, das auch im kommenden Jahr wieder auf dem Veranstaltungskalender von Nieder-Liebersbach steht. Wie immer am ersten Sonntag im Juli. (hje)

 

Blick aufs Brunnenfest. Bilder: hje

 
 

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